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Fruchtbare Arbeit im Arbeitskreis lenkt Diskussion auf Kernprobleme. Übergabe der gewonnen Informationen an den Gemeinderat steht bevor.
Aktuell: Zukunft der Mehrzweckhalle Straßlach
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Lesen Sie in diesem Artikel mehr über aktuelle Entwicklungen und Arbeitsergebnisse bei der Planung der neuen Mehrzweckhalle in Straßlach. Im Einzelnen:
1. Verfügbare Fläche für Bau der neuen Mehrzweckhalle begrenzt
2. Standortfrage: Einzige realistische Variante: Mehrzweckhalle am derzeitigen Standort
3. Erwartungen ans Raumprogramm sind hoch | Umsetzbarkeit fraglich
4. Vortrag des Sporthallenfachmanns Architekt Ulrich Ahlert
5. Realisierbarkeit und Konfliktfelder wg. zwischenzeitlicher Konkretisierung besser 

6. Weiteres Vorgehen und gaeplanter Projektverlauf siehe aktueller Artikel





 ** Update 16. Juli 2010**
Ein Jahr nach der letzten Arbeitskreissitzung kommt das Thema Mehrzweckhalle wieder auf die Tagesordnung des Gemeinderats.

Bürgermeister und Gemeinderat haben sich innerhalb der letzten 12 Monate intensiv mit dem Thema Mehrzweckhalle auseinandergesetzt. Oberstes Ziel war es, die Bedürfnisse unserer Gemeinde heute, auf mittlere und auf lange Sicht zutreffend einzuschätzen. Dazu wurden die Ergebnisse aus den Arbeitskreisen ausführlich analysiert, ein Finanzierungskonzept erstellt, eine gemeindeweite Umfrage durchgeführt, Fach- und Steuerberater zur Thematik angehört und Klausursitzungen abgehalten. Am 08.06.2010 stellte der Gemeinderat die Weichen für die Fortsetzung des Projekts.


Umfrage:

An der Umfrage im Herbst 2009 beteiligten sich 457 Personen. Das entspricht einem Bevölkerungsanteil von ziemlich genau 15 %. Die einzelnen Auswertungen haben wir in den letzten sechs Ausgaben der Gemeindenachrichten nach Altersgruppen veröffentlicht. Von den Befragten hielten 400 eine Sportfläche auf Trainingsniveau für ausreichend. Lediglich neun Personen wünschten sich Sportmöglichkeiten auf Wettkampfniveau. Ausdrücklich sprachen sich lediglich 51 von 457 Personen für eine Zweifeldhalle aus. Die Auswertung ist im Einzelnen auf der Internetseite zu finden.


Finanzierung:

Die erwarteten Kosten für eine Einfeldhalle mit dem oben genannten Nebenraumprogramm liegen bei rund 4 Mio. ¤. Die Kosten für eine Zweifeldhalle mit dem gleichen Nebenraumprogramm bei voraussichtlich 6 Mio. ¤. Aus heutiger Sicht hat die Gemeinde rund 2,5 Mio. ¤ für die Mehrzweckhalle angespart. Die restliche Summe muss entweder durch einen Kredit oder weitere Grundstücksverkäufe ausgeglichen werden. An Zuschüssen hat die Regierung von Oberbayern lediglich rund 210.000 ¤ in Aussicht gestellt. Die Folgekosten für die Halle mit einer Einfeld-Sportfläche liegen grob geschätzt bei rund 200.000 ¤ pro Jahr, für eine Halle mit Zweifeld-Sportfläche bei rund 300.000 ¤ pro Jahr.


Festlegungen des Gemeinderats:

Mit Rücksicht auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde, die Umfrageergebnisse und die prognostizierte moderate Entwicklung unserer Gemeinde hat sich der Gemeinderat nach intensiver Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Positionen auf folgende Festlegungen geeinigt:


Sportnutzung

Die heutige Fläche in der Sporthalle beträgt 19,38 m x 27,34 m reine Sportfläche innerhalb der

Hallenwände. Diese Ist-Größe soll eingehalten werden, um Hallenfußball und eventuell

sogar Innentennis zu ermöglichen. Wünschenswert wäre eine Zuschauergalerie (Tribüne) neben

dem Sportfeld und eine Foyerlösung, so dass einschließlich des Foyers eine Hallengröße entstehen

kann, die durchaus im Ausnahmefall bei einer Öffnung des Foyers zur Sporthalle 400

Personen (ohne Tische) aufnehmen kann.

Alle Nebenräume (Umkleiden, Wasch- bzw. Duschräume, Toiletten, ...) in der Größe und

Funktionalität in Abhängigkeit der Personenanzahl und nach den Richtlinien der

Versammlungsstättenverordnung.

Warmhalteküche (70 m²) in der Nähe zur Halle und zum Foyer als „großer Logistikraum" für

Geschirr, Besteck, Geschirrspülanlage mit ausreichenden Ver- und Entsorgungsleitungen

(Küche I).


Gesellschaftliche und kulturelle Bedürfnisse

  • 1. Vereinsaktivitäten für SV Straßlach und andere Vereine (ca. 70 m²)
  • 2. Raum für Mehrfachnutzung durch Senioren, Kinder, VHS,...nach Belegungskalender
    (ca. 70 m²) mit „Küchenzeile" (Küche II)
  • 3. Raum für ein ständiges Jugendprogramm (ca. 70 m² als „Extralösung")

Es wäre funktional schön, wenn sich die Räume auch einmal als Einheit öffnen lassen könnten.


Haus für Kinder

Altersgeöffnete Betreuung von 0-10 Jahren als Kindertagesstätte, sowie Krippen- und

Hortbetreuung; Mittagsverpflegung und Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder.

Das Haus für Kinder (zulässig für 24 Kinder unter 3 Jahren oder für 50 Kinder über 3 Jahren) wird

eine eigene Warmhalteküche (Küche III) erfordern.


Solare Dachflächen aus der Planung ermöglichen - mit in das Planungskonzept zur Architektenbewerbung aufnehmen.


Ferner hat der Gemeinderat in eine Funktionsbeschreibung sehr detailliert hinein diktiert, welche Ansprüche an Architektur, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Funktionalität gestellt werden.


Ausblick

Der Gemeinderat hat die Beratungsfirma KFB beauftragt, von verschiedenen Architekten Planungsgutachten als Bewerbungskonzepte einzuholen, welche sich an den genannten Festsetzungen orientieren. In der Sitzung vom 20.07.2010 wird der Gemeinderat über die eingereichten Entwürf diskutieren.


Zum 1. Juli 2010 hat die Gemeinde das Kommunalunternehmen ISD gegründet, das es der Gemeinde ermöglicht, zu bauen wie ein „Privater". Frei vom engen Korsett der VOB/A.


Der Abriss und der Baubeginn für die neue Halle sind für Mitte 2011 geplant, die Inbetriebnahme der neuen Halle voraussichtlich Ende 2012. Als Übergangslösung soll eine Halle im Gewerbegebiet Mitterstrassweg (früher Elastogran) angemietet werden.


** Update 10. Juli 2009**


Arbeitskreis-Sitzung vom 25.06.2009

Am 25.06.2009 fand die vorerst letzte Arbeitskreissitzung "Mehrzweckhalle" statt. Wie fast jedes Treffen der ersten Staffel waren auch diesmal rund 30 Teilnehmer anwesend. Der Abend wurde moderiert vom Herrn René Karnott vom Planungsverband.


Zunächst wurden vier Kurzreferate gehalten:


a) Frau Stefanie Klett von Pro Kids: Um- und Auslagerungsideen zur optimalen Ausnutzung
     der bereits vorhandenen Gebäude und Räumlichkeiten 

b) Herr Wolfgang Unruh: Bedarfslage des SV Straßlach und Sportmöglichkeiten in Hallen 
     unterschiedlicher Größe

c) Herr Schulrektor Manfred Bartl: Ganztagsschule - Auswirkung, Raumbedarf und mögliche
     Nutzungen

d) 1. Bürgermeister Hans Sienerth: Planstudien zur Realisierbarkeit verschieden großer
     Hallentypen auf dem verfügbaren Grundstück



Anschließend fand ein offener Meinungsaustausch zu den vorgestellten Ideen und Varianten im Plenum statt. Gleichzeitig diskutierten die Teilnehmer mögliche Konfliktpunkte.

Zum Abschluss konnte jeder Teilnehmer auf eine Karte einen Satz über sein persönliches Fazit oder seinen persönlichen (Handlungs-)Auftrag an den Gemeinderat schreiben. Die Karten wurden gesammelt, nach Themen sortiert, auf eine Pin-Wand geheftet und fotografiert. Das Fotoprotokoll kann weiter unten im Downloadbereich abgerufen werden.


Weiteres Vorgehen:

In den kommenden Wochen wird das Thema Mehrzweckhalle im Gemeinderat diskutiert. Zunächst werden die Informationen und Ergebnisse der Arbeitskreise ausgewertet. Aus den ermittelten Bedürfnissen, Wünschen und Anregungen muss der Gemeinderat den tatsächlichen BEDARF für unsere Gemeinde herausfiltern. Anschließend wird der Blick auf Übergangslösungen während der Bauphase gelenkt. Art und Maß der Halle bestimmen zusammen mit der Übergangslösung ganz wesentlich, wie hoch die Kosten für das Projekt "Abriss und Neubau der Mehrzweckhalle" sein werden. Ein wesentlicher Punkt. Schließlich muss das Gute, Wünschenswerte und Zukunftsträchtige auch bezahlbar sein. Die zentrale Frage muss deshalb bei allen Planungsvarianten stets lauten: können wir uns das leisten?


In der Frage der Finanzierung verbergen sich auch viele Chancen und Möglichkeiten. Der Gemeinde steht ein ganzes Arsenal an bewährten Methoden und Finanzierungsprogrammen zur Verfügung: angefangen von Schulfördermitteln, Zuschüssen des BLSV, Vorsteuerabzugsmodellen für die Halle, Stiftungen, Betreibermodelle, PPP-Modelle etc. Wir müssen prüfen, welche Methode für uns am besten passt!


Der nächste große Schritt wird die Auswahl eines Architekten sein. Dazu setzt uns das europäische Vergaberecht enge Grenzen. Der Investor oder der Architekt müssen entweder in einem offenen VOF-Verfahren oder in einem Wettwerb ermittelt werden. Beide Verfahren sind Bürokratiemonster aus Brüssel, die einen Haufen Geld und viel Zeit kosten. Sie zu umgehen ist leider nicht möglich. Zum zeitlichen Ablauf siehe unten.


Aus Sicht des Bürgermeisters kommen künftig lediglich konkrete Fragen oder Themenausschnitte auf die Tagesordnung der Arbeitskreise, etwa Ausstattungsfragen, Materialauswahlfragen, Organisatorisches etc.

Juli 2009
 



Was bisher geschah:


Erstes Treffen des Arbeitskreises am 19.02.2009.

Am Donnerstag den 19. Februar 2009 fand die Einstiegssitzung des neuen öffentlichen Arbeitskreises Mehrzweckhalle statt. Hierzu hatten sich rund 40 Gemeindebürger im Bürgersaal im Souterrain des Kindergartens Straßlach eingefunden. Der 1. Bürgermeister Hans Sienerth zeigte sich hoch erfreut über die rege Teilnahme und das große Interesse am Thema Mehrzweckhalle.


Die Gemeinde hatte den Arbeitskreis initiiert, um die betroffenen Nutzer und interessierten Bürger in die Entscheidungsprozesse zur Zukunft der Mehrzweckhalle basisdemokratisch mit einzubinden. Das Treffen wurde moderiert von Frau Judith Praxenthaler und Herrn René Karnott, beide vom „Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München“.

Zu Beginn stellte der 1. Bürgermeister Hans Sienerth kurz die bisher gefassten Gemeinderatsbeschlüsse sowie die Kostenvergleichsrechnung für eine Sanierung oder einen Abriss und Neubau der Halle vor. Im weiteren Verlauf des Abends konnten die Arbeitskreisteilnehmer, darunter auch Mitglieder des Gemeinderates und Vorstände der örtlichen Sportvereine ihre Ideen zum zukünftigen Nutzungsrahmen und Raumprogramm sowie zur Finanzierung mit einbringen. Der Großteil der Vorschläge zielt auf eine Nutzung für den Breitensport ab. Die meisten Vorschläge kamen jedoch zur Mehrzwecknutzung.
Im Außenbereich wurden ein Hartplatz, eine Sprunganlage, ein Skaterpark mit Halfpipe und eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen vorgeschlagen.

Gegen Ende des Abends waren sich alle Teilnehmer einig, dass es für die Konkretisierung der Vorschläge sinnvoll sei, sich vor der nächsten Arbeitskreissitzung in kleineren Gruppen zu treffen. Hierzu hat der 1. Bürgermeister Hans Sienerth zur Gruppe „Mehrzwecknutzung“ (Treffen hat am 02.03.2009 stattgefunden) und der Schulleiter Manfred Bartl zur Gruppe „Sport“ am 12.03.2009 eingeladen.

O-Ton-Protokolle und zusammenfassende Berichte zu oben genannten Treffen finden Sie weiter unten im Downloadbereich. 



Zweites Treffen des Arbeitskreises am 20.03.2009.

Am Freitag, den 20.03.2009, fand die zweite Arbeitskreissitzung zum Thema Mehrzweckhalle statt. Bürgermeister Sienerth zeigte sich besonders erfreut über die große Runde von rund 30 Personen; dies trotz des Freitagstermins und des Starkbierfestes der Straßlacher Sänger - einige Gäste saßen denn auch in Dirndl und Lederhosen in der Runde. Die Sitzung wurde abermals von Frau Judith Praxenthaler vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München moderiert. Ihre Aufgabe bestand diesmal weniger in der Koordination von „Arbeits"-Gruppen, sondern in der moderierenden Zusammenfassung und Lenkung der Beiträge aus den Vorbesprechungen zur Mehrzweck- und Sportnutzung sowie des Vortrags des geladenen Fachberaters Ulrich Ahlert, ein auf Sporthallen spezialisierter Architekt. Im Verlauf des Abends konnte das bisher erarbeitete reflektiert, vom Fachmann bewertet und von den Teilnehmern des Arbeitskreises im Lichte der neuen Erkenntnisse überdacht werden.


1. Verfügbare Fläche am derzeitigen Standort und DIN-Hallengrößen
Um die Zuhörer auf die Ausführungen des Sporthallenfachmanns Ahlert vorzubereiten, informierte Bürgermeister Sienerth über die gängigen Mehrzweckhallengrößen, Fachbegriffe, den durchschnittlichen Flächenbedarf bei solchen Projekten und über die verfügbaren Flächen. Demnächst auch Abrufbar im Downloadbereich.


Typ

Länge       
Breite        
Spielfeldfläche  

Umkleiden/sonstige

Sporträume                 

Gesamtfläche  
Einfeld-Halle 27 m 15 m
 405 m²
 200 m²
 605 m²
Zweifeld-Halle     
 44 m
 22 m
 968 m²
 200 m²
 1.168 m²
Dreifeld-Halle 45 m
 27 m
 1.215 m²
 200 m²
 1.415 m²



2. Standortfrage: Einzige realistische Variante: Mehrzweckhalle am derzeitigen Standort
In seinem Kurzvortrag ging der 1. Bürgermeister auf den begrenzten Platz ein und auf mögliche Schwierigkeiten bei der Parkplatzsituation. Gleichwohl stellte sich in der anschließenden Diskussion heraus, dass im Grunde dennoch allein der jetzige Standort in Frage kommt.
Die Turnhalle ist zwingende Voraussetzung für den Schulstandort Straßlach und darf deshalb nicht mehr als 300 m vom Schulgebäude entfernt sein. Der Vorschlag, einen der westlich liegenden Sportplätze für den Mehrzweckhallenbau zu verwenden, fand keine Mehrheit. Sowohl der DIN-Fußballplatz, als auch das Flutlicht-umrahmte Spielfeld hinter dem Tennisheim sind zwingende Mindestvoraussetzungen für die sportliche Betätigung (es viel auch das Wort „Existenz") des Sportvereins. Auch der Vorschlag, den abschüssigen Hang westlich der Sportflächen (Richtung Mitterstraßweg) durch Kauf oder Tausch zu erwerben und auf das vorhandene Spielfeldniveau aufzuschütten fand keine Zustimmung. Es wurde insbesondere an der finanziellen und technischen Machbarkeit gezweifelt.
Auch der Vorschlag, die vorhandene Mehrzweckhalle als reine Sporthalle zu sanieren und an einem anderen Standort in der Gemeinde eine zweite Fest- oder Veranstaltungshalle aufzubauen, fand keine Befürworter. Die Hauptgründe waren, dass der Sanierungsaufwand für die bestehende Mehrzweckhalle als reine Turnhalle bei über 2 Mio. ¤ liegt, und dass der Nutzen einer eigenen Veranstaltungshalle für rund 20 - wenn's hoch kommt maximal 30 - Veranstaltungen pro Jahr in keinem Verhältnis zu den Kosten von rund 2 bis 3 Mio. ¤ steht. Der Bürgermeister wies in diesem Zusammenhang auch auf die Folgekosten hin, die bisher auch für die angestrebte neue Mehrzweckhalle noch überhaupt nicht diskutiert und geprüft wurden.


3. Erwartungen und Anforderungen ans Raumprogramm
Zusammenfassung der Vorschläge aus der ersten Sitzung des Arbeitskreises und der Vorbesprechungen zur Mehrzwecknutzung und Sportnutzung:


Gesellschaftlich- und kulturelle Bedürfnisse

Soziale Bedürfnisse
 m²Sportliche Bedürfnisse

 
Vereinsheim f. SV Straßlach 70Mittagsverpflegung und Nachmittagsbetreuung der Grundschulkinder 

Sportfeld: 22 x 44 m

Zzgl. Geräteräume, Umkleiden, Kabinen etc.

 

Mehrzweckraum für

Mischnutzung durch Kinder,

Senioren, Vereine,

Volkshochschule etc. - nicht

dauerhaft belegt

 70

Alternativ bzw. ergänzend Betreuungsräume für altersgeöffnete

Kindertagesstätte (Krippen- und Hortbetreuung)

 

Strikte Trennung zwischen:

- Sonstiger Nutzung und Sport

- Schulsport/Vereinssport

 
Küche mit Logistikeinrichtung 70  

Sporteingang über Garderoben

Mehrzweckeingang getrennt

 

Raum fürs Jugendzentrum

JUZE

 70  Trennung Kabinen für Außennutzung und Innenutzung 
    Galerie 
Raumbedarf gesamt rund 300  300  1300

Siehe auch:

Diskussionsergebnisse

Mehrzwecknutzungen

02.03.09

 

Siehe auch:

Diskussionsergebnisse Sportnutzungen  12.03.09

 

Siehe auch:

Vortrag 1. Bürgermeister zur 2. AK-Sitzung vom 20.03.2009

 

Vortrag:

1. BGM Sienerth

 

Vortrag:

1. BGM Sienerth

 

Vortrag:

SV-Vorstand Jan-Daniel Fuchs

 


4. Vortrag des Sporthallenfachmanns Ulrich Ahlert, Kommunale Sporthallen GmbH
Griffige Informationen mit Aha-Effekten und einleuchtenden Erkenntnissen bringen Arbeitskreis einen Riesenschritt nach vorn.
Gewinnend und anschaulich berichtete der Sporthallenfachmann Ulrich Ahlert über Abläufe, Besonderheiten und Probleme beim Mehrzweckhallenbau (www.sporthalle.de). Für Grundschulen mit weniger als zwanzig Klassen, wie es in Straßlach der Fall ist, sind Einfeld-Turnhallen, wie die bestehende Mehrzweckhalle vorgesehen.
Sollen in der künftigen Halle möglichst viele gängige Sportarten möglich sein, etwa auch Handball, Tennis oder Hallenfußball, dann muss eine Zweifeldsporthalle her (doppelt so große Spielfläche wie bisher). Sollen im Bauwerk noch weitere 600 m² an Mehrzweck- und Sozialflächen untergebracht werden, so ist das laut Herrn Ahlert für Gemeinden unserer Größenordnung „eine große Nummer".

Prognostizierter Kostenrahmen von rund 4,2 Mio. ¤ ist realistisch
Zuversichtlicher stimmte dann die Aussage, dass der angepeilte Kostenrahmen von rund 3,8 Mio. ¤ für das Bauwerk plus rund 400.000 ¤ für die Außenanlage realistisch ist. Interessant dabei war die Information, dass sich Architekten bei Neubauten um maximal 10 % verrechnen dürfen. Bei Sanierungen liegt der Haftungsrahmen bei 30 %. Ferner müsse man mit einer durchschnittlichen Kostensteigerung von rund 5 % pro Jahr rechnen. Wir können es uns also nicht leisten, allzu viel Zeit zu verlieren.

Grenzen der Machbarkeit liegen weniger im Finanziellen, sondern eher im Baurecht und in den begrenzt vorhandenen Fläche.
Ausgehend von einem auch für Sonderbauten halbwegs vernünftigen Verhältnis zwischen Grundstücksgröße und Bauwerk, den zwingenden Abstandsflächen zu den umliegenden Bauten und den notwendigen Parkplätzen sind dem geplanten Bauwerk enge Grenzen gesetzt. Baut die Gemeinde eine Zweifachhalle mit zusätzlichen Mehrzweckräumen, so steigt nicht nur der Flächenbedarf für das Hauptgebäude, sondern auch die Anforderung an die Parkplätze. Reichten bisher rund 30 Parkplätze, müssten bei einer größeren Halle rund 80 geschaffen werden.


Mehrzweckhallenlösung scheint die einzig richtige für die Bedürfnisse unserer Gemeinde zu sein.
Die Technik für die Sport- und Veranstaltungsböden sowie für die Wandverkleidung ist so ausgereift, dass man die Halle für Sportnutzungen wie eine Sporthalle und für kulturelle Veranstaltungen wie eine Konzerthalle aussehen lassen kann. Gleiches gilt für die erforderliche Licht-, Klang- und Bühnentechnik.
 

Nur zwei von den drei angemeldeten Nutzungen sind umsetzbar
Nach Meinung des Architekt Ahlert wird es baurechtlich, architektonisch und wohl auch aus bauästhetischen Gründen (Massivität des Baukörpers) nicht möglich sein, alle drei angemeldeten Nutzungen (Zweifeld-Sporthalle, Mehrzweckräume mit 300 m² und Sozialräume mit 300 m²) im Neubau unterzubringen. Das hier angedeutete Konfliktfeld zwischen den drei Nutzungen muss weiter differenziert werden. Möglicherweise ist der Konflikt zwischen den drei benötigten Nutzungen nur auf politischer Ebene zu lösen.


5. Realisierbarkeit und Konfliktfelder wg. zwischenzeitlicher Konkretisierung besser einzuschätzen
Die Realisierbarkeit des Neubaus und mögliche Konflikte bei der Deckung des angemeldeten Bedarfs lassen sich nach der intensiven Vorarbeit der Arbeitskreise und der fachlichen Bewertung durch einen Sporthallenfachmann zwischenzeitlich besser einschätzen und liefern auch dem Gemeinderat entscheidungserhebliche Steuerungsinformationen.
Bereits im Laufe der Diskussion am 20.03.2009  flackerte der eine oder andere Disput zwischen den Verfechtern einer überwiegend sportlichen, den Verfechtern einer mehr gesellschaftlich-kulturellen und denen der sozialen Nutzung auf.
Nun ist klar, welche Schwerpunkte der Gemeinderat bei seiner weiteren Planung setzen muss:

  1. Ausgestaltung (Lösung bzw. Kompromissfindung für o.g. Konflikt)
  2. Standort und Ausrichtung
  3. Gestaltung und baurechtliche Machbarkeit
  4. Übergangslösung während der Bauzeit
  5. Finanzierung


Damit setzt die Planung und Entwicklung des Konzeptes für die neue Mehrzweckhalle einen Quantensprung nach vorn. Ein Fortschritt, der ohne den Arbeitskreis und die engagierte Mitwirkung vieler interessierter und kundiger Bürger, aber auch der sogenannten Primärnutzer, nicht möglich gewesen wäre.  Ich möchte mich bei allen Beteiligten persönlich und im Namen der Gemeinde ganz herzlich bedanken. Mein besonderer Dank bisher gilt besonders Herrn Ahlert, Architekt bei Kommunale Sporthallen GmbH, den Architekten Thomas Breitfelder und Martin Hilbert sowie Herrn Sebastian Slapnicar, Bauingenieur und den Mitarbeitern der Verwaltung, die für einen reibunslosen Ablauf der Treffen hinter den Kulissen gesorgt haben.



 

6. Weiteres Vorgehen und geplanter Projektverlauf:
Es ist mit den Teilnehmern der Arbeitskreise und den Mitgliedern des Gemeinderats eine gemeinsame Besichtigungstour  ausgewählter Turn- und Mehrzweckhallen geplant. Die jeweiligen Architekten bzw. Bauherrn geben Informationen zum Bau, zu den Besonderheiten, Finanzen, Problemen und zur Bauzeit.
Der nächste Termin für den Arbeitskreis ist für den 30.04.2009 vorgesehen. Die Tagesordnung kann im Downloadbereich ganz unten abgerufen werden. Dort wird es insbesondere um die Themen: Übergangslösung, weitere Differenzierung der möglichen Nutzungen und der Ausstattung sowie Lösungsansätze für die erkannten Konfliktbereiche.

Die gesamte Fortsetzung des Projektes ist etwa wie folgt geplant:


  1. Die Bedarfsfindungsfrage auf Ebene des Arbeitskreises soll bis Ende Mai 2009  vorerst abgeschlossen sein. 
  2. Anschließend findet die Auslobung eines Architektenwettbewerbs durch den Gemeinderat statt - der Auftrag und das Leistungsverzeichnis richten sich nach den in den Arbeitskreisen und auf Gemeinderat erarbeiteten Ergebnissen
  3. Abschluss des Wettbewerbs, Auswahl, Prämierung und Konkretisierung der Plangutachten und Konzepte durch Gemeinderat und ergänzend durch den Arbeitskreis bis spätestens Ende 2009***
  4. Genehmigungs- und Planungsphase bis Mitte 2010***
  5. Bauausführung Mitte 2010 bis September 2011***

 Zeitlicher Ablauf

[*** Zeitangaben beziehen sich auf den Bau einer Mehrzweckhalle in der bisherigen Ausführung. Steigen die Maße für die Sportfläche, für die Mehrzweckräume und die Sozialräume wie oben dargestellt, so gelten auch erhöhte Anforderungen an  Ausschreibung und Wettbewerb für die Halle. Es ist mit erheblichen Zeitverzögerungen zu rechnen. Allein für den Architektenwettbewerb müsste mindestens ein Jahr veranschlagt werden. Folglich verlängert sich die gesamte Projketdauer um 6 - 12 Monate.

Voraussichtliche Schätzung:

Architektenfindung durch Wettbewerb oder VOF-Ausschreibung: bis Juni 2010

Eingabeplanung und Genehmigung: bis Januar 2011

Vergabephase: bis März/April 2011

Bauphase: April 2011 bis September 2012]


Näheres finden Sie im Vortrag des 1. Bürgermeisters zur AK-Sitzung vom 20.03.2009, den Diskussionsergebnissen für die Sport- und Mehrzwecknutzung und dem Fotoprotokoll über die Diskussionsthemen mit dem Sporthallenarchitekten Ulrich Ahlert. Sämtliche Dokumente können weiter unten im Downloadbereich abgerufen werden. Auf Wunsch sind diese Unterlagen auch im Rathaus erhältlich.

März 2009 



** Update 17. April 2009**

Terminabstimmung für die Besichtigung von Mehrzwecksport und -veranstaltungshallen.

Tagesordnung 3. AK-Sitzung MZH 30.04.2009
 



Drittes Treffen des Arbeitskreises am 30.04.2009

Am Donnerstag, den 30. April 2009, fand die dritte Sitzung des Arbeitskreises Mehrzweckhalle statt.

Zu Beginn stellte der 1. Bürgermeister Hans Sienerth nochmals die verfügbaren Flächen vor und ließ die Anforderungen und Erwartungen an das Raumprogramm Revue passieren.

Nach dieser kurzen Einleitung wurden die Teilnehmer zur Beantwortung des ersten Tagesordnungspunktes in kleinere Gruppen eingeteilt. Diese hatten die Aufgabe, sich der Fragestellung „Wie man das Konfliktpotenzial zwischen einer Sport-, Gesellschafts- und Sozialnutzung beseitigen könnte". Bei der darauf folgenden Vorstellung der Gruppenergebnisse kam es zu vereinzelten Diskussionen, welche Frau Judith Praxenthaler im Plenum moderierte. Im Verlauf der Plenumsdiskussion wurde klar, dass eine weitere Arbeitskreissitzung nötig ist.

Zum Ende des Abends ging Bürgermeister Sienerth noch mal auf den ungefähren Zeitplan zur Realisierung des Projektes Mehrzweckhalle ein. O-Ton-Protokolle und zusammenfassende Berichte zu oben genanntem Treffen finden Sie weiter unten im Download-Bereich.

Mai 2009

 







Downloads
weiterführendes PDF: Fotoprotokoll Einstiegssitzung Arbeitskreis 19.02.09Fotoprotokoll Einstiegssitzung Arbeitskreis 19.02.09   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=612 ]
weiterführende Textdatei: Präsentation Einstiegssitzung Arbeitskreis 19.02.09 (PowerPoint)Präsentation Einstiegssitzung Arbeitskreis 19.02.09 (PowerPoint)   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=599 ]
weiterführendes PDF: Präsentation Einstiegssitzung Arbeitskreis 19.02.09 (PDF)Präsentation Einstiegssitzung Arbeitskreis 19.02.09 (PDF)   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=611 ]
weiterführendes PDF: Diskussionsergebnisse 02.03.2009 - MehrzwecknutzungenDiskussionsergebnisse 02.03.2009 - Mehrzwecknutzungen   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=613 ]
weiterführendes PDF: Tagesordnung 2. Arbeitskreissitzung 20.03.09Tagesordnung 2. Arbeitskreissitzung 20.03.09   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=617 ]
weiterführendes PDF: Fotoprotokoll 2. Arbeitskreissitzung 20.03.2009Fotoprotokoll 2. Arbeitskreissitzung 20.03.2009   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=626 ]
weiterführendes PDF: Vortrag 1. BGM Arbeitskreissitzung 20.03.2009Vortrag 1. BGM Arbeitskreissitzung 20.03.2009   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=628 ]
weiterführendes PDF: Besichtigung Mehrzwecksport und -veranstaltungshallen (Terminabstimmung)Besichtigung Mehrzwecksport und -veranstaltungshallen (Terminabstimmung)   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=632 ]
weiterführendes PDF: Tagesordnung 3. AK-Sitzung MZH 30.04.2009Tagesordnung 3. AK-Sitzung MZH 30.04.2009   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=635 ]
weiterführendes PDF: Bericht zur 3. Arbeitskreissitzung am 30.04.2009Bericht zur 3. Arbeitskreissitzung am 30.04.2009   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=657 ]
weiterführendes PDF: Fotoprotokoll 3. Arbeitskreissitzung 30.04.2009Fotoprotokoll 3. Arbeitskreissitzung 30.04.2009   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=658 ]
weiterführendes PDF: Tagesordnung 4. AK-Sitzung MZH 25.06.2009Tagesordnung 4. AK-Sitzung MZH 25.06.2009   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=686 ]
weiterführendes PDF: Fotoprotokoll 4. Arbeitskreissitzung 25.06.2009Fotoprotokoll 4. Arbeitskreissitzung 25.06.2009   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=716 ]
weiterführendes PDF: Planstudie - Einfeldhalle mit ca. 600 m² Sozialflächen - nicht von GR genehmigtPlanstudie - Einfeldhalle mit ca. 600 m² Sozialflächen - nicht von GR genehmigt   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=918 ]
weiterführendes PDF: Fragebogen zur MehrzweckhalleFragebogen zur Mehrzweckhalle   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=825 ]
weiterführendes PDF: Auswertung Umfrage Herbst 2009Auswertung Umfrage Herbst 2009   [ http://www.strasslach-dingharting.de/export_download.php?id=896 ]





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