Kinderbetreuung während Corona Pandemie

Regeln für die Kinderbetreuung seit dem 07.09.2021


Inzidenzunabhängiger Regelbetrieb

Auch im Bereich der Kindertagesbetreuung hat die Sicherstellung des Regelbetriebs oberste Priorität. Ab sofort kann daher – unabhängig von der 7-Tage-Inzidenz – Regelbetrieb stattfinden. Die Betreuung in festen Gruppen ist nicht mehr vorgeschrieben. Sollte sich die Infektionslage signifikant verschlechtern, wird die Gemeinde Straßlach-Dingharting als Träger zur bereits bekannten Gruppentrennung zurückkehren und ggfs. ein Betretungsverbot für Eltern verhängen.

3G-Regel im Bereich der Kindertagesbetreuung

Die 3G-Regel findet im Rahmen des Kita-Betriebs grundsätzlich keine Anwendung. Es gelten die spezielleren Regelungen des Rahmenhygieneplans. Dies gilt auch für Eltern auf dem Kitagelände in der Bring- und Abholsituation. Für Veranstaltungen mit externen Personen (z.B. Eltern) sind die Vorgaben der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung und damit auch die 3G-Regel allerdings zu beachten.

Neue Masken-Regelung

Ab Montag, den 4. Oktober 2021, entfällt an Schulen die Maskenpflicht im Unterricht.
Um den Gleichklang zwischen Schule und Hort zu erhalten, kehren wir daher für die Horte zu der Regelung zurück, die bereits im Sommer bis zum 13. September 2021 galt: In den Innenräumen der Horte entfällt die Maskenpflicht für Schulkinder und Beschäftigte, die überwiegend oder ausschließlich Schulkinder betreuen, nach Einnahme des Sitz- oder Arbeitsplatzes, also zum Beispiel bei der Hausaufgabenbetreuung. Gleiches gilt bei sportlicher Betätigung im Hort. Selbstverständlich kann die Maske aber auch weiterhin freiwillig getragen werden. Diese Regelung ist nunmehr unabhängig von den jeweiligen Werten der 7-Tage-Inzidenz.

Auf den Begegnungsflächen (z.B. auf Fluren) besteht die Maskenpflicht fort.
 
Unter freiem Himmel besteht weiterhin keine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung.

Die o.g. Regelungen gelten für Horte sowie für reine Hortgruppen in altersgemischten Kindertageseinrichtungen.

Der Rahmenhygieneplan für die Kindertagesbetreuung wird auch im Hinblick auf die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung derzeit überarbeitet und ist zeitnah auf der Homepage des Staatsministeriums verfügbar. 

Für sämtliche Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen gilt, dass die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung unter freiem Himmel entfällt. Für Beschäftigte in Kinderbetreuungseinrichtungen, in denen ausschließlich nicht eingeschulte Kinder oder Schulkinder gemeinsam mit nicht eingeschulten Kindern betreut werden, gilt wie bislang auch: In den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen, soweit und solange der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Eltern und andere externe Personen sind weiterhin verpflichtet, mindestens eine medizinische Gesichtsmaske in den Innenräumen der Kinderbetreuungseinrichtungen zu tragen, dies gilt unabhängig vom Mindestabstand.

Regeln des Trägers

Eltern dürfen bei folgenden Gelegenheiten die Einrichtungen wieder betreten:

  • - Bei der Eingewöhnung (nur auf Ausdrücklichen Wunsch, denn wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Eingewöhnung ohne Eltern für die Kinder einfacher ist.)
  • - Beim Bringen der Kinder morgens. Es darf keine Gruppenbildung durch Eltern in der Einrichtung geben. Die Eltern müssen eine medizinische Maske tragen.
  • - Terminierte Elterngespräche jeglicher Art dürfen wieder in Präsenz in der Einrichtung stattfinden.

Außerdem:

  • - Bei der Abholung werden die Kinder wie bisher an der Türe übergeben.
  • - Kinder mit Symptomen wie Husten, Fieber, Schnupfen etc. dürfen nicht in die Einrichtung gebracht werden.
  • - Kinder die im Laufe des Tages Symptome entwickeln, müssen umgehend abgeholt werden.

Testkonzept in der Kindertagesbetreuung

Wir möchten weiterhin an die Familien appellieren, Kinder, die noch nicht die Schule besuchen, regelmäßig mit den Selbsttests, die kostenfrei in den Apotheken abgeholt werden können, auf eine Coronavirus-Infektion zu testen. Die hierfür benötigten Berechtigungsscheine erhalten die Familien vor Ort bei ihren Kindertageseinrichtungen bzw. Kindertagespflegestellen. Sinnvoll ist eine Testung in regelmäßigen Abständen, zum Beispiel am Montag und Donnerstag.

Nähere Informationen zum Testkonzept in der Kindertagesbetreuung für nicht eingeschulte Kinder können Sie unserem 433. Kita-Newsletter vom 18. August 2021 und dem dazugehörigen Elternbrief entnehmen. Der Elternbrief ist auch in den Sprachen Englisch, Türkisch und in Leichter Sprache verfügbar.  Alle Newsletter finden Sie über die Suchfunktion auf der Homepage des Staatsministeriums: www.stmas.bayern.de

Auch die Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung erhalten weiterhin Antigen-Schnelltests vom Freistaat zur Verfügung gestellt. Eine regelmäßige Testung bietet sich insbesondere für die bislang noch nicht vollständig geimpften Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung an.

Schulkinder dürfen an Angeboten der Kindertagesbetreuung nur teilnehmen, wenn sie entsprechend der Vorgaben für die Schulen negativ getestet sind.

Findet eine Testung in den Schulen ferienbedingt nicht statt, so werden Schulkinder in den Horten nur betreut, wenn sie drei Mal pro Woche einen Testnachweis erbringen (PCR-Test, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde oder PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde).

Alternativ können sich Schulkinder unter Aufsicht im Hort drei Mal pro Woche mit einem Selbsttest testen. Hierfür kann, ebenso wie für die Beschäftigten, ein entsprechender Bedarf an Selbsttests an die Kreisverwaltungsbehörden gemeldet werden.

Quarantäneregelungen in der Kindertagesbetreuung

Quarantäne wird im Bereich der Kindertagesbetreuung mit Augenmaß und unter Berücksichtigung der Belange der Kinder angeordnet. Eine Organisation in Gruppen erleichtert die Beschränkung des Kreises enger Kontaktpersonen. Analog zu den Regelungen für Schulkinder kann die für Kita-Kinder als enge Kontaktpersonen verhängte Quarantäne vorzeitig ab Tag 5 mit Vorlage eines negativen PCR-Tests beendet werden (anstatt 14-tägige Quarantäne). Die hierfür maßgebliche Allgemeinverfügung Isolation wird in Kürze angepasst. Beschäftigte, die vollständig geimpft sind, unterliegen auch als enge Kontaktpersonen in der Regel keiner Quarantäneverpflichtung. Maßgeblich sind jeweils die individuellen Anordnungen des Gesundheitsamtes vor Ort.

Weiterhin geltende Regelungen

Kinderbetreuung

Seit Montag, den 15. März 2021, gilt in Abstimmung mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege sowie dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Folgendes für Kinder und Beschäftigte in den Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen:

  • Kinder und Beschäftigte mit Schnupfen oder Husten allergischer Ursache, verstopfter Nasenatmung (ohne Fieber), gelegentlichem Husten, Halskratzen oder Räuspern können die Kinderbetreuungseinrichtung weiterhin ohne Test besuchen.
  • Bei leichten, neu aufgetretenen, nicht fortschreitenden Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen (wie Schnupfen und Husten, aber ohne Fieber) ist der Besuch bzw. die Tätigkeit in der Kinderbetreuungseinrichtung nur möglich, wenn ein negatives Testergebnis auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) vorgelegt wird.
  • Kranke Kinder und Beschäftigte in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Kurzatmigkeit, Luftnot, Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns, Hals- oder Ohrenschmerzen, Schnupfen, Gliederschmerzen, starken Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen die Kinderbetreuungseinrichtungen nicht besuchen oder in ihnen tätig sein. Die Wiederzulassung zur Kinderbetreuungseinrichtung ist erst wieder möglich, wenn die betreffende Person wieder bei gutem Allgemeinzustand ist. Zudem ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses auf SARS-CoV-2 (PCR- oder POC-Antigen-Schnelltest) erforderlich.
  • Der erforderliche Test kann auch während der Erkrankungsphase erfolgen. Es ist nicht erforderlich, abzuwarten, bis die Krankheitssymptome abgeklungen sind. Die Vorlage eines selbst durchgeführten Schnelltests (Laientest) genügt für den Nachweis nicht.

Besucht ein Kind die Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle und treten während des Tagesverlaufs Krankheitssymptome auf, so werden die Eltern umgehend informiert und gebeten, das betreffende Kind abzuholen.

Hygienekonzept

Die Gemeinde als Träger wendet zur Bekämpfung der Corona Pandemie, insbesondere im Hinblick auf die Delta-Variante und andere Mutationen ein sehr sorgfältiges Sicherheits- und Hygienekonzept an, die geschieht zu Ihrem Schutz, dem Ihrer Kinder und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Testpflicht für Hort und Mittagsbetreuung

Für Schulkinder besteht derzeit bei Präsenzunterricht eine Testpflicht. Dies gilt auch für Kinder im Hort und in den Mittagsbetreuungen.  Ein Musterformular zum Erteilen oder Widerrufen der Testerlaubnis für Ihre Kinder finden sie hier. Die genauen Regelungen entnehmen Sie bitte dem 417. Newsletter.

Organisierte Spielgruppen

Auch organisierte Spielgruppen sind seit dem 15. März 2021 wieder möglich.

Testpflicht für Reiserückkehrende aus Corona-Risikogebieten –
Vorlage des negativen Testergebnisses in Ihrer Kindertageseinrichtung

Der Ministerrat hat am 22. Dezember 2020 eine Testpflicht für alle Urlaubs- und Familienrückkehrende beschlossen. Das bedeutet konkret: Jeder, der aus einem Corona-Risikogebiet nach Bayern einreist, muss entweder schon bei der Einreise einen negativen Test vorweisen oder umgehend zum Testen gehen. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Informationen darüber, welche Gebiete derzeit als Risikogebiet eingestuft sind, sind auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts zu finden.

Zusätzlich gilt für Einreisende aus Risikogebieten eine strenge Quarantänepflicht. Diese wird durch die Testpflicht weiter verschärft. Alle Rückkehrenden aus Risikogebieten müssen innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise nach Bayern ein negatives Testergebnis bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. Der Test kann bereits im Ausland vorgenommen werden, darf aber bei der Einreise nach Bayern nicht älter als 48 Stunden sein.
Die Testpflicht dient auch dem Schutz der Kinder und der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege. Auf der Homepage des Familienministeriums ist ein Elternbrief an die Eltern der betreuten Kinder dazu in verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

Demnach werden diese gebeten, ihr negatives Testergebnis auch der Leitung ihrer Kindertageseinrichtung oder ihrer Kindertagespflegeperson unaufgefordert vorzulegen, sofern sie sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben. Dies dient dem Schutz der Betreuungspersonen und auch der anderen Kinder und Familien. Die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen sind berechtigt, den Nachweis über das negative Testergebnis entsprechend einzufordern. Bitte denken Sie daher als betroffenen Eltern daran, eine Kopie oder einen Screenshot von dem Testergebnis zu machen, bevor Sie dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums. Dieses hat hilfreiche Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Einreise-Quarantäneverordnung und zur Testpflicht für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer  zusammengestellt.

Informationen zu den zusätzlichen Kinderkrankentagen

Der Bundestag und der Bundesrat haben beschlossen, rückwirkend zum 05.01.2021 die Kinderkrankentage pro Elternteil und Kind von zehn auf 20 Tage zu verdoppeln (für Alleinerziehende auf 40 Tage) und eine Inanspruchnahme auch ohne Erkrankung des Kindes bei geschlossenen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bzw. bei einem eingeschränkten Betrieb zu ermöglichen.

Anträge auf das Kinderkrankengeld in diesen Fällen sind durch die Eltern bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse zu stellen. Eine Krankschreibung durch eine Ärztin oder einen Arzt bedarf es in den Fällen des Arbeitsausfalls aufgrund der Kinderbetreuung nicht, da die Kinder ja nicht krank sind. Die Krankenkassen können einen von den Einrichtungen auszufüllenden Nachweis verlangen. Hierfür hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit eine
Musterbescheinigung entwickelt. Diese Musterbescheinigung kann von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen verwendet werden und dem formellen Antrag der Eltern bei ihrer gesetzlichen Krankenversicherung beigelegt werden. Die Bescheinigung finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Regelungen rund um die Erweiterung der Kinderkrankentage und dazu, welche Unterstützung privat krankenversicherte Eltern erhalten, finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Für weitere Rückfragen sollten die Eltern sich an ihre gesetzliche Krankenkasse wenden, da diese am Ende über die Gewährung des Kinderkrankengeldes entscheidet.


Verhalten bei Quarantäne

 Die Maßnahmen werden vom Gesundheitsamt des Landkreises München angeordnet. In enger Absprache zwischen Gemeinde, Gesundheitsamt und Einrichtungsleitungen werden die kommenden Maßnahmen festgelegt:

  • Die Eltern werden stets so schnell wie möglich durch die Einrichtungsleitung über das weitere Vorgehen informiert. Auch das Gesundheitsamt wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.
  • Als erstes begibt sich Ihr Kind, die sog. Kontaktperson eins, in häusliche Isolation, und muss einen Test auf das neuartige SARS-CoV-2 Virus durchführen lassen.
  • Ein, oder mehrere, negative Test Ergebnisse während der Quarantäne, heben diese weder auf, noch wird sie dadurch verkürzt.
  •  Nach Ablauf der Quarantäne kann die Betreuung wiederbeginnen.
  •  Nur Kinder, die ein aktuelles negatives Corona Test Ergebnis vorweisen können, dürfen die Einrichtung wieder betreten
  • Die Gemeinde kann die Vorlage des schriftlichen Testergebnisses verlangen.

Bescheinigung für den Arbeitgeber

 Wenn Sie aufgrund der Quarantäne nicht in die Arbeit gehen können, beantragen Sie unter dieser E-Mail Adresse: kindereinrichtungen@lra-m.bayern.de,
formlos unter Angabe folgender Daten:

  • Name des Kindes
  • Name der Einrichtung
  • Quarantänezeitraum
  • Adresse

eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber. Aufgrund der momentanen Belastung der Gesundheitsämter kann das unter Umständen etwas dauern.
 
Wichtiger Hinweis:
 
Wenn Sie Ihr Kind in eine unserer Einrichtungen schicken, bestätigen Sie damit, dass Ihr Kind weder Symptome hat, noch an COVID-19 erkrankt ist, sowie nach einer Quarantäne, den erforderlichen aktuellen negativen Corona Test vorweisen kann.
 

Hotline für Familien und Eltern

 
Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat eine Telefon Hotline eingerichtet. Seit Montag den 16.11.2020 steht das Bürgerbüro von Montag bis Freitag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr unter 089 / 12 611 660 für Ihre Fragen gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie das angegebene Zeitfenster.
 
 
Die Gemeinde weist darauf hin, dass diese Informationen nicht abschließend sind.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie Arbeit und Soziales

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner für Kinder, Jugend und Soziales im Rathaus:

Herr Schäfer
Telefon: 08170 9300-30
E-Mail: simon.schaefer@strasslach.de