Kinderbetreuung und Schule während Corona Pandemie

Kinderbetreuung ab 22.02.2021

Wie Sie bereits aus den Medien oder durch Ihre Einrichtung erfahren haben, ist ab dem 22.02.2021 die Rückkehr in den eingeschränkten Regelbetrieb möglich. Das bedeutet: Grundsätzlich können alle Kinder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflegestelle wieder besuchen. Dies gilt allerdings nur in Landkreisen und kreisfreien Städten mit einer 7-Tages-Inzidenz von unter 100. Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 100 bleiben die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen geschlossen. Eine Notbetreuung, wie sie derzeit angeboten wird bleibt zulässig. Die konkrete Details der Regelung zur 7-Tages-Inzidenz finden Sie im 395. Newsletter der für Sie auf der rechten Seite verlinkt ist. Den aktualisierten Rahmenhygiene Plan für die Kinderbetreuung finden Sie hier.
  • - Eltern, die ihre Kinder im Februar nicht in einer Einrichtung betreuen lassen möchten, können ihr Kind daheimlassen. Dies ist bitte rechtzeitig in der jeweiligen Einrichtung zu melden, da ab dem 22.02.2021 wieder Mittagessen für alle angemeldeten Kinder bestellt wird.
  • - Die Möglichkeit des Beitragsersatzes für Kinder, die im Februar an fünf oder weniger Tagen betreut wurden, bleibt bestehen.
  • - Für Hortkinder ist die Betreuung täglich ab regulärem Unterrichtsende möglich.
  • - Ab März sollen die Kinder wieder zu den normal gebuchten Zeiten betreut werden. bedenken Sie, je mehr Kinder die Notbetreuung besuchen, desto mehr Kontakte haben sie.

Beitragsersatz

Die Gebühren für alle Kinder, die im Januar und Februar 2021 an jeweils fünf oder weniger Tagen betreut wurden, werden erstattet. Dies geschieht durch Rückzahlung des Beitrages oder Verrechnung mit den nächsten normal betreuten Monaten.
Derzeit sind die Gelder noch nicht freigegeben und können auch noch nicht durch die Kommunen beantragt werden. Sobald dies der Fall ist werden Sie über die Erstattungsmodalitäten in Kenntnis gesetzt.
Bis dahin bitte ich Sie von diesbezüglichen Fragen abzusehen.

Beachten Sie bitte, dass sich aufgrund der dynamischen Infektionslage jederzeit auch kurzfristig etwas ändern kann!

Testpflicht für Reiserückkehrende aus Corona-Risikogebieten –
Vorlage des negativen Testergebnisses in Ihrer Kindertageseinrichtung


Der Ministerrat hat am 22. Dezember 2020 eine Testpflicht für alle Urlaubs- und Familienrückkehrende beschlossen. Das bedeutet konkret: Jeder, der aus einem Corona-Risikogebiet nach Bayern einreist, muss entweder schon bei der Einreise einen negativen Test vorweisen oder umgehend zum Testen gehen. Das gilt sowohl für Erwachsene als auch für Kinder.

Informationen darüber, welche Gebiete derzeit als Risikogebiet eingestuft sind, sind auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts zu finden.

Zusätzlich gilt für Einreisende aus Risikogebieten eine strenge Quarantänepflicht. Diese wird durch die Testpflicht weiter verschärft. Alle Rückkehrenden aus Risikogebieten müssen innerhalb von 72 Stunden nach der Einreise nach Bayern ein negatives Testergebnis bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen. Der Test kann bereits im Ausland vorgenommen werden, darf aber bei der Einreise nach Bayern nicht älter als 48 Stunden sein.
Die Testpflicht dient auch dem Schutz der Kinder und der Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege. Auf der Homepage des Familienministeriums ist ein Elternbrief an die Eltern der betreuten Kinder dazu in verschiedenen Sprachen veröffentlicht.

Demnach werden diese gebeten, ihr negatives Testergebnis auch der Leitung ihrer Kindertageseinrichtung oder ihrer Kindertagespflegeperson unaufgefordert vorzulegen, sofern sie sich in einem Corona-Risikogebiet aufgehalten haben. Dies dient dem Schutz der Betreuungspersonen und auch der anderen Kinder und Familien. Die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen sind berechtigt, den Nachweis über das negative Testergebnis entsprechend einzufordern. Bitte denken Sie daher als betroffenen Eltern daran, eine Kopie oder einen Screenshot von dem Testergebnis zu machen, bevor Sie dieses der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen.
Nähere Informationen hierzu finden Sie auf der Homepage des Bayerischen Gesundheitsministeriums. Dieses hat hilfreiche Antworten zu häufig gestellten Fragen zur Einreise-Quarantäneverordnung und zur Testpflicht für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer  zusammengestellt.

Informationen zu den zusätzlichen Kinderkrankentagen

Der Bundestag und der Bundesrat haben beschlossen, rückwirkend zum 05.01.2021 die Kinderkrankentage pro Elternteil und Kind von zehn auf 20 Tage zu verdoppeln (für Alleinerziehende auf 40 Tage) und eine Inanspruchnahme auch ohne Erkrankung des Kindes bei geschlossenen Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen bzw. bei einem eingeschränkten Betrieb zu ermöglichen.

Anträge auf das Kinderkrankengeld in diesen Fällen sind durch die Eltern bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse zu stellen. Eine Krankschreibung durch eine Ärztin oder einen Arzt bedarf es in den Fällen des Arbeitsausfalls aufgrund der Kinderbetreuung nicht, da die Kinder ja nicht krank sind. Die Krankenkassen können einen von den Einrichtungen auszufüllenden Nachweis verlangen. Hierfür hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen seiner Öffentlichkeitsarbeit eine
Musterbescheinigung entwickelt. Diese Musterbescheinigung kann von Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen verwendet werden und dem formellen Antrag der Eltern bei ihrer gesetzlichen Krankenversicherung beigelegt werden. Die Bescheinigung finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Regelungen rund um die Erweiterung der Kinderkrankentage und dazu, welche Unterstützung privat krankenversicherte Eltern erhalten, finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Für weitere Rückfragen sollten die Eltern sich an ihre gesetzliche Krankenkasse wenden, da diese am Ende über die Gewährung des Kinderkrankengeldes entscheidet.


Verhalten bei Quarantäne

 Die Maßnahmen werden vom Gesundheitsamt des Landkreises München angeordnet. In enger Absprache zwischen Gemeinde, Gesundheitsamt und Einrichtungsleitungen werden die kommenden Maßnahmen festgelegt:
  • Die Eltern werden stets so schnell wie möglich durch die Einrichtungsleitung über das weitere Vorgehen informiert. Auch das Gesundheitsamt wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen.
  • Als erstes begibt sich Ihr Kind, die sog. Kontaktperson eins, in häusliche Isolation, und muss einen Test auf das neuartige SARS-CoV-2 Virus durchführen lassen.
  • Ein, oder mehrere, negative Test Ergebnisse während der Quarantäne, heben diese weder auf, noch wird sie dadurch verkürzt.
  •  Nach Ablauf der Quarantäne kann die Betreuung wiederbeginnen.
  •  Nur Kinder, die ein aktuelles negatives Corona Test Ergebnis vorweisen können, dürfen die Einrichtung wieder betreten
  • Die Gemeinde kann die Vorlage des schriftlichen Testergebnisses verlangen.
 
Bescheinigung für den Arbeitgeber
 
Wenn Sie aufgrund der Quarantäne nicht in die Arbeit gehen können, beantragen Sie unter dieser E-Mail Adresse: kindereinrichtungen@lra-m.bayern.de,
formlos unter Angabe folgender Daten:
  • Name des Kindes
  • Name der Einrichtung
  • Quarantänezeitraum
  • Adresse
 
eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber. Aufgrund der momentanen Belastung der Gesundheitsämter kann das unter Umständen etwas dauern.
 
Wichtiger Hinweis:
 
Wenn Sie Ihr Kind in eine unserer Einrichtungen schicken, bestätigen Sie damit, dass Ihr Kind weder Symptome hat, noch an COVID-19 erkrankt ist, sowie nach einer Quarantäne, den erforderlichen aktuellen negativen Corona Test vorweisen kann.

Schulbetrieb und Mittagsbetreuung

Alle Informationen über die aktuellen Entwicklungen im Schulbereich erhalten Sie direkt von der Grundschule. Fragen zur Mittagsbetreuung sind bitte an diese zu richten.
Auf der rechten Seite finden Sie aktuelle Informationen des Bayerischen Städtetages als pdf.
 
Hotline für Familien und Eltern

 
Das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat eine Telefon Hotline eingerichtet. Seit Montag den 16.11.2020 steht das Bürgerbüro von Montag bis Freitag zwischen 14:00 und 16:00 Uhr unter 089 / 12 611 660 für Ihre Fragen gerne zur Verfügung. Bitte beachten Sie das angegebene Zeitfenster.
 
 
Die Gemeinde weist darauf hin, dass diese Informationen nicht abschließend sind.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie Arbeit und Soziales

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihren Ansprechpartner für Kinder, Jugend und Soziales im Rathaus:

Herr Schäfer
Telefon: 08170 9300-30
E-Mail: simon.schaefer@strasslach.de