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Schnelles Internet

Dümpelte unser Dorf vor 10 Jahren überwiegend zwischen 3 bis 6 Megabit/s vor sich hin, so sehen wir heute mit Stolz, dass über 95 % unserer Haushalte ab sofort eine Internetversorung von 30 bis 50 Megabit/s buchen können. Das ist für eine ländliche Gemeinde wie Straßlach-Dingharting ein Quantensprung. Bedeutet das Vorhandensein einer Internetverbindung wie sie üblicherweise nur in Ballungsräumen vorkommt doch nicht nur eine Steigerung der Lebensqualität aller Haushalte, sondern auch einen entscheidenden Standortvorteil für Gewerbebetriebe. Mit dieser Technologie erhält die von uns gewünschte Möglichkeit des „Wohnens und Arbeitens zuhause“ einen regelrechten Schub.

Graphikdesigner, Medientechniker, Computerfachleute können ihre Dienstleistungen bequem von zuhause aus anbieten. Dies zu Standards, die bis vor kurzem lediglich in größeren Gemeinden, in Gewerbegebieten oder in Ballungsräumen möglich waren. Das ermutigt immer mehr Unternehmer trotz unserer entlegenen Lage und der schlechten Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr, ihr Gewerbe bei uns anzumelden. Auch die örtliche Gastronomie und die Fremdenverkehrsbetriebe profitieren enorm. Gerade für Hotelgäste oder für Tagungen ist heutzutage eine schnelle Internetverbindung nicht mehr weg zu denken. Von den immensen Vorteilen für internetwillige Haushalte ganz zu schweigen.

Wem ist dieser hervorragende Ausbau im Einzelnen zu verdanken? Insbesondere den Gemeinderäten, die mit Weitsicht die notwendigen gemeindlichen Gelder für den Ausbau stets bewilligt haben, um die staatlichen Finanzierungsprogramme zu nutzen. So konnten wir durch Ausschreibungen stets die Telekom als Kooperationspartner für den Ausbau gewinnen, mit Ausnahme des Gemeindeteils Holzhausen, hier liefert SmartDSL.

An dieser Stelle sind besonders die Verdienste des Geschäftsleiters Franz Gröbmair hervorzuheben. Durch geschicktes Verhandeln und Ausnutzung vorhandener Leerrohre hat uns der Ausbau im gesamten Gemeindegebiet gerade einmal 100.000 € an gemeindlichen Geldern gekostet.
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Redakteur / Urheber
Hans Sienerth