Sührig, Dorothée
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Gut unterwegs mit Bus und Bahn.
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Die Anzahl der Bürger, die den Taxi-Service der Gemeinde nutzen wird immer größer.
Das System ist denkbar einfach. Sie kaufen für 2,00 Euro einen Fahrgutschein mit einem Wert von 10,00 Euro. Beim Bezahlen überreichen Sie dem Taxifahrer den Schein. Der Wert von 10,00 Euro wird auf Ihre Gebühr angerechnet.
Am 18.03.2016 sind die Neuerungen in Kraft getreten. Jeder Bürger kann im Rathaus einen Taxigutschein erwerben. Der Gutschein hat einen Wert von 10,00 €. Die Schutzgebühr beträgt 2,00 €. Damit bezuschusst die Gemeinde jede Fahrt mit 8,00 €. Dazu überreicht der Fahrgast dem Taxifahrer einen Gutschein und zahlt die laut Taxameter fällige Differenz.
Eine grundlegende Verbesserung ist der Wegfall der festen An- und Abfahrtspunkte. Jeder Fahrgast darf seinen Abholungs- oder Zielort innerhalb des MVV-Gebiets frei wählen. Dabei ist klar, dass jede Fahrt entweder in Straßlach-Dingharting starten oder enden muss.
Früher endete der Service eine halbe Stunde nach Ankunft der letzten S-Bahn bzw. Trambahn an den Abfahrtspunkten. Um die Zeit klarer darzustellen, gilt eine feste Beförderungszeit von 20.00 Uhr bis zum nächsten Tag 5.00 Uhr.
Für eine größere Auswahl und eine bessere Gewährleistung der Beförderung hat die Gemeinde erfreulicherweise die Taxizentrale München und Taxi München Süd in Grünwald als neue Kooperationspartner gewinnen können. Die neuen Scheine können seit dem 18.03.2016 im Rathaus erworben werden.
Der Gemeinderat arbeitet seit mehr als 10 Jahren an der Verbesserung des örtlichen Nahverkehrs und hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen; 2011 wurde eine Mobilitätsumfrage zur Bedarfsermittlung durchgeführt.
Taxigutscheine bieten eine Alternative zum Linienbus in den Nachtstunden und wurden 2019 für Senioren und Menschen mit Behinderung erweitert, um mobilitätseingeschränkten Bürgern attraktive Förderungen zu bieten. 2020 scheiterte eine geplante Kooperation mit dem Verein des Biberger Bürgerbusses für die Ortsteile Holzhausen und Ebertshausen, weil keine ehrenamtlichen Fahrdienste gefunden wurden.
Im Mai 2021 gründete der Gemeinderat einen Arbeitskreis Mobilität mit Vertretern aus Vereinen und der Privatwirtschaft. Der Arbeitskreis stellte fest, dass für eine Flächengemeinde kleinere Busse – maximal die Größe eines Mini‑Vans oder Kleinbusses – besser geeignet sind als häufig fahrende Großbusse (z. B. Linie 271). Diese Fahrzeuge sollen entlegene Bereiche von Straßlach, Deigstetten, Beigarten, Holzhausen, Ebertshausen und Kleindingharting erschließen, da Bewohner am Ende der Frundsbergstraße kaum eine Haltestelle erreichen.
Zur Modellprüfung kontaktierte die Verwaltung die OMOBI GmbH aus Murnau, die seit Juli 2020 ein RufTaxi betreibt. Intensive Gespräche mit dem Landkreis und dem MVV zeigten großes Interesse: Der Landkreis München führt in Nachbargemeinden ein Pilot‑Projekt im „On‑Demand“-Verkehr und plant die Einführung von RufBus/RufTaxi ab 2025 in unserer Gemeinde, wobei neue Haltepunkte für das System entstehen sollen. Als zusätzliche Haltepunkte werden genannt: Holzhausen, Ebertshausen, Deigstetten, Beigarten und Straßlach, westliche Frundsbergstraße (etwa Jägestraße/Hubertusstraße).
Die letzte Mobilitätsumfrage liegt über 10 Jahre zurück; seitdem hat sich die Infrastruktur deutlich verbessert und das Mobilitätsverhalten der Bürger stark verändert.
Inzwischen haben wir mit der FLEXlinie ein On-Demand-Angebot, dass alle Gemeindeteile miteinander und mit dem S-Bahnhof Deisenhofen bzw. Oberbiberg verbindet.
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