Unsere gemeindlichen Bauprojekte haben alle nur ein Ziel: Das leben der Menschen vor Ort noch besser zu machen.
Mit unserer Heizzentrale bringen wir nachhaltige Nahwärme direkt zu Ihnen nach Hause, mit dem Esterholtz-Living-Resort bieten wir unseren Seniorinnen und Senioren eine lebenswerte und komfortable Wohn-Alternative und mit unserem neuen Einfamilienhaus in der Ludwig-Thoma-Straße haben wir ein neues beszahlbares Zuhause für insgesamt sechs Mietparteien geschaffen.
Unsere Heizzentrale markiert einen Meilenstein in der Energieversorgung in der Gemeinde: unabhängig von fossilen Brennstoffen können wir mit ihr wohlige Wärme direkt zu Ihnen nach Hause liefern. Aus der ursprünglichen Notwendigkeit einer neuen Heizanlage für die gemeindlichen Liegenschaften wurde schließlch eine Heizzentrale mit der Wärmeleistung für ganz Straßlch mit biszu 20 Kilometern Leitungen.
Im Ortsteil Straßlach werden wir in naher Zukunft 550 Haushalte mit nachhaltiger Wärme versorgen und die Erschließung des Ortsteils Hailafing steht mittelfristig auf der Agenda. Im Vergleich zu den einzelnen Gas- und Ölheizungen lassen sich so gut 80% des CO2-Ausstoßes einsparen. Dabei bleibt die Wertschöpfung in der Region: Das Holz für die Anlage kommt aus der nahen Umgebung, etwa von der Waldbesitzervereinigung Wolfratshausen,
Und weil wir immer einen Schritt weiter denken, ist für die Kundinnen und Kunden unserer Nahwärme der schleppende Ausbau des Glasfaser-Internets kein Thema mehr. In das im Rahmen des Nahwärmeprojekts etwa 20 Kilometer lange Wärmenetz werden parallel in den gleichen Bauabschnitten eigene Glasfaserkabel eingebracht, die ursprünglich zur Übermittlung der Messdaten der angeschlossenen Gebäude vorgesehen waren. Diese Leitungen verfügen über zwölf Glasfaseradern. In einem völlig neuen Modell hat die Gemeinde Straßlach-Dingharting nun vereinbart, zehn dieser zwölf Adern an die Telekom zu veräußern. Damit wird unser kommunales Wärme-Projekt zur Grundlage eines schnellen und flächendeckenden Glasfaserausbaus – deutlich früher, als es durch ein reines Telekom Eigenausbauvorhaben möglich wäre.
Konkret bedeutet das für unsere Bürgerinnen und Bürger:
Diese innovative Lösung könnte Schule machen und damit den Glasfaserausbau in Städten und Gemeinden in ganz Deutschland voranbringen.
Wohnraum ist knapp: nicht nur in München, auch in den umliegenden Gemeinden haben es junge Familien oder Menschen, die wegen der Arbeit umziehen wollen, schwer. Mit dem Mehrfamilienhaus im Herzen von Straßlach federt die Gemeinde diesen Druck ab und verschafft sich selbst gleichzeitig einen enormen Standortvorteil bei der Suche nach Fachkräften: Sechs barrierefreie Wohnungen in unterschiedlichen Größen werden bevorzugt an Mitarbeitende der Gemeinde und Bewohner von Straßlach-Dingharting vermietet.
Schon im März 2020 befasste sich der Gemeinderat erstmals mit den Möglichkeiten zum Bau eines Mehrfamilienhauses. Durch den Erwerb des Grundstücks der alten Raiffeisenbank war der ideale Platz dafür schließlich schon vorhanden.
Nach dem Vergabeverfahren im Jahr 2022 wurden im Februar 2023 die Architekten mit der Ausarbeitung der Genehmigungsplanung beauftragt und rund ein weiteres Jahr später ging es mit dem Abriss der alten Bank los.
Mit dem Mehrfamilienhaus beweist unsere Gemeinde, dass Kostenexplosionen bei öffentlichen Bauvorhaben kein Naturgesetz sind: trotz erstklassiger Ausstattung und hochwertiger Materialien haben wir das Budget am Ende unterschritten
Anfang 2026 ziehen jetzt die ersten Mieterinnen und Mieter ein in die sechs Wohnungen zwischen 50 und 90 m² ein. Die Wohnungen verfügen über zwei bis vier Zimmer und sind natürlich alle barrierefrei. Auf den Balkonen und Terassen kann man frische Luft schnappen oder die Sonne genießen. Die PKW Stellplätze können auf Wusch ruck-zuck mit Wallboxen ausgestattet werden, so dass der Elektromobilität für die Bewohnerinnen und Bewohner nichts im Wege steht. Außerdem verfügt das Haus über geschützte und überdachte Fahrradpakrplätze direkt vor der Haustür. Die Innenräume sind mit Echtholzparkett und hochwertigen Einbauküchen ausgestattet. Natürlich gibt es im Keller ausreichend Lagerfläche sowie Wasch- und Trockenräume.
Für die Vergabe der Gemeindewohnungen gelten verschiedene Kriterien, die vom Einkommen bis zu den Familienverhältnissen reichen. Gemeindeangestellte werden bevorzugt.
Nach einer langen Vorbereitungsphase ist es der Gemeinde gelungen, im Gemeindegebiet rund 60 barrierefreie Wohnungen in Größen von 25 bis 180 m² für Seniorinnen und Senioren ab 60 Jahren zu schaffen, in denen sie ihren Lebensabend selbstbestimmt verbringen können. Das Projekt wurde von der Sitoa GmbH entwickelt, die auch für das Medicenter und das Isarhoch verantwortlich ist. Angeboten werden unter anderem ein 24/7-Ansprechservice, ein Pflegeservice und eine Tagespflege. Diese Services können nach persönlichem Bedarf und Erfordernissen abgerufen werden. Das Gebäude am Marienweg ist im Frühjahr 2027 bezugsfertig.
Von den insgesamt 60 Wohnungen, werden derzeit 30 zum Verkauf über die Sitoa GmbH angeboten. Die Gemeinde hat für die weiteren 30 Wohnungen ein Bennennungsrecht und ein Preisbindungsrecht. Vergabekriterien werden gerade erarbeitet.
Wenn der Rohbau steht, kann das Vergabeverfahren gestartet werden. Wir informieren Sie wie immer über die Gemeindenachrichten und unter der Rubrik Mitteilungen auf dieser Webseite.
Weitere Informationen und Kontaktdaten erhalten Sie auch direkt bei der SITOA GmbH.