Klimaschutz

Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement

Die Kommune Straßlach-Dingharting liegt im Münchner Süden und ist geografisch in der Münchner Schotterebene verortet. Im Westen des Gemeindegebietes von Straßlach-Dingharting fließt die Isar, welche zugleich die Grenze zu den benachbarten Gemeinden darstellt. Die Kommune ist eher ländlich geprägt, liegt jedoch zunehmend im Spannungsfeld eines starken Siedlungsdrucks aus der Landeshauptstadt München.

Immer deutlicher werden die Anzeichen des Klimawandels. Nicht nur die immer länger andauernden Hitzeperioden und der daraus resultierender Trockenstress, sondern z.B. auch Extremwetterereignisse wie Starkregen führen immer deutlicher vor Augen, dass der Klimawandel längst im Gange ist und konkretes Handeln dringend gefragt ist. Es gilt die Lebensbedingungen für die zukünftigen Generationen zu sichern.
Mehr denn je kommt es darauf an, dass jeder einzelne sein eigenes Verhalten im Sinne des Klimaschutzes anpasst um eine Zunahme der Durchschnittstemperatur möglichst auf 1,5°C zu begrenzen. Mit den Klimaschutzzielen der Bundesregierung und dem Beschluss der Klimaschutzzielen von Paris im Rücken möchten die Kommunen Straßlach-Dingharting und Schäftlarn ihre Verantwortung für die zukünftigen Generationen übernehmen und haben sich zum Ziel gesetzt, die Klimaschutz- und CO2–Reduktionsziele des Übereinkommens von Paris konkret vor Ort umzusetzen bzw. zu erreichen. Die Gemeinden Straßlach-Dingharting hat sich der Initiative „29++ Klima. Energie. Initiative“ des Landkreises München angeschlossen.

Bis zum Jahr 2030 sollen die jährlichen CO2-pro-Kopf-Emissionen im Landkreis München von 13 t CO2-pro-Kopf-Emissionen auf 6 Tonnen reduziert werden und somit die Klimaschutzziele der Bundesregierung erreicht werden. Aus diesem Grund soll ein Klimaschutzmanager ein Klimaschutzkonzept erstellen, welcher ein Konzept für den Weg zum Ziel im Jahr 2030 erstellt. Bei der Erstellung soll auf eine angepasste Öffentlichkeitsarbeit und der Einbindung der Bevölkerung Wert gelegt werden. Deshalb beantragen die Kommune eine Förderung zum „Erstvorhaben Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement“ mit dem Ziel der Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes und der konkreten Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes bzw. der Maßnahmen vor Ort.

Seit dem 01.07.2021 ist Frau Eva Kellner als  Klimaschutzmanagerin für die beiden Gemeinden Straßlach-Dingharting undSchäftlarn tätig. Ihre Hauptaufgabe ist die fachliche-inhaltliche Unterstützung bei der Umsetzung des jeweiligen Klimaschutzkonzeptes der Gemeinden.

Zur Erstellung des KSI: Integriertes Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement in der Gemeinde Straßlach-Dingharting - Erstvorhaben erhält die Gemeinde Straßlach-Dingharting vom 01.7.2021 bis 30.06.2023 (Bewilligungszeitraum) eine finanzielle Förderung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit Logo

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen

Die Abwicklung des Projektes mit dem Förderkennzeichen 03K16846 läuft über den Projektträger Jülich.

Projektträger Jülich Forschungszentrum Jülich - Logo